Hunde

VeyFo Jecuplex

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Beschreibung

Die Formulierung ist eine nach dem Verzeichnis der für die Tierernährung festgesetzten besonderen Ernährungszwecke konzipierte Ergänzungsdiät zur Verringerung der Gefahr der Ketose/Acetonämie für Milchkühe und Mutterschafe.

Für andere in Verwendungs-/Dosierungsempfehlung genannte Tierarten, wie Rinder, Pferde, Schweine, kleine Wiederkäuer, Geflügel, Hunde und Katzen ist das Produkt keine Diätzubereitung; es wird zur Ergänzung des ernährungsphysiologisch notwendigen Bedarfs an den enthaltenen Nähr- u. Mikronährstoffen eingesetzt

Physiologische Bedeutung:

L-Carnitin besitzt im Stoffwechsel vielfältige Funktionen; am wichtigsten sind die
Funktionen im Fettstoffwechsel: Hier dient es als Carrier beim Transport von aktivierten Fettsäuren in die Mitochondrien zwecks Energiegewinnung sowie als Speicher für aktivierte Acetylreste. Letztere Funktion ist bei extremer Muskelarbeit, ketotischen Stoffwechsellagen sowie in Hungersituationen von Bedeutung und stellt mengenmäßig den weitaus größten Anteil am Bedarf dar. Ein erhöhter Bedarf an L-Carnitin kann bei Tieren während der Reproduktion, bei Jungtieren, bei hohen Wachstumsraten sowie bei einer Überlastung des Leberstoffwechsels auftreten.

Betain fungiert im Stoffwechsel als Methylgruppendonator und gehört neben Cholin und Methionin zu den lipotropen Faktoren. Die sonstigen spezifi
schen Funktionen von Cholin und Methionin kann es nicht ersetzen. Eine Beteiligung an der Regulation der Osmose unter bestimmten Bedingungen wird diskutiert.

Niacin (Nicotinsäure/Nicotinsäureamid) ist ein Baustein von NAD (Nicotin-Adenin-Dinucleotid) und NADP (Nicotin-Adenin-Dinucleotid-Phosphat), die als wasserstoffübertragende Coenzyme an lebensnotwendigen Stoffwechselreaktionen beteiligt sind (Kohlenhydrate, Fette und Aminosäuren). Schlüsselfunktion im Energieumsatz.

Phosphor ist ein Skelettbaustein, eine Puffersubstanz in Blut und Zelle, ein lebenswichtiger Bestandteil der Nukleinsäure und verschiedener Lipoide bzw. Proteide. Wird für die Erzeugung, Speicherung und Verwertung der Energie benötigt und vermittelt Hormonwirkungen. Phosphormangel führt zu vermindertem Verzehr, Wachstumsstörungen, geringerer Milchleistung und letzten Endes (Störungen des Energiestoffwechsels) auch zu Reproduktionsstörungen. Rachitis (unzureichende Knochenmineralisierung) und Osteoporose bzw. Knochenbrüchigkeit (hoher Ca- und P-Ausbau aus dem Skelett) können sowohl durch Phosphor- als auch Vitamin D 3 - oder Ca-Mangel
(Schweine, Geflügel) bedingt sein. Störungen des Säure-Basen-Haushaltes (z.B. bei der Azidose) bzw. Gebärparese können zu Hypophosphatämie (< 5,0 mg anorg. P/100 ml Serum) führen. Um eine möglichst geringe Belastung der Umwelt durch Ausscheidungen über die Exkremente zu erreichen, sollte eine Zubereitungsform favorisiert werden, bei deren Freisetzung das Phosphor möglichst verlustarm in die Körperzellen gelangt. Dies gelingt mit organischen Verbindungen, wie Toldimphos oder Butaphosphan auf besonders zuverlässige Weise.

Vitamin B12 (Cyanocobalamin) dient der Blutbildung und dem Wachstum. Dient zum Aufbau der Coenzym gruppen 5-Desoxyadenylcobalamin (wichtig für Propionsäureverwertung und somit für die Glucose- bzw. Laktosebildung bei Wiederkäuern) und Methylcobalamin (notwendig für Methylierungsreaktionen und damit u. a. für den Methioninstoffwechsel). Folgen eines Mangels an Vitamin B12 sind Veränderungen im roten Blutbild, Störungen im Eiweißstoffwechsel, Erkrankungen des Nervensystems, Hauterkrankungen,
Wachstumsstörungen und schlechte Futterverwertung.

Vitamin B1 ist in phosphorylierter Form (Thiaminpyrophosphat) als Coenzym verschiedenartiger Decarboxylasen (Pyruvatdehydrogenase, Ketoglutaratdehydrogenase) und der Transketolase unentbehrlich für die Abbauvorgänge im Kohlenhydratstoffwechsel, wichtig für die Funktion von Nervengewebe und Herzmuskulatur, notwendig für die Aufrechterhaltung der Peristaltik im Magen-Darm-Trakt.

Vitamin B2, Riboflavin, das fast ausschließlich an Proteine (Flavoproteine) gebunden vorliegt, ist als Bestandteil der Coenzyme FMN (Flavinmononucleotid) und FAD (Flavin-Adenin-Dinucleotid) wichtig für: Übertragung von Wasserstoff in der Atmungskette zur Energiegewinnung, Oxidations- und Reduktionsprozesse zum Auf- und Abbau von Fettsäuren sowie von Aminosäuren

Vitamin B6 nimmt als Bestandteil des Coenzyms Pyridoxal-5-phosphat eine zentrale Stellung ein im: Aminosäurestoffwechsel bei der Transaminierung, Decarboxylierung und Racemisierung der Aminosäuren. Für den Abbau von Tryptophan (bzw. die Synthese von Niacin) ist das Vitamin B6 -abhängige Enzym Kynureninase erforderlich. Kohlenhydratstoffwechsel durch Beteiligung an der Phosphorylasewirkung Aminosäuren sind Eiweißbausteine, Bestandteile von Enzymen, in praktisch allen Geweben im tierischen Organismus enthalten. Besondere Bedeutung (z. B. Lysin) bei der Bildung collagener Gewebe und der Verknöcherung: regen als Bestandteile von Nukleotiden im Zellkern die Zellteilung an. Zusätzliche Stoffwechselfunktionen (z. B. Methionin) insbesondere als Vorstufe des Cysteins und damit auch von Peptiden wie
Glutathion, als Initiator der Proteinbiosynthese, Methylgruppendonator.
Bestandteile (z. B. Threonin) von Verdauungssystemen und Immunsubstanzen mit Bedeutung im Energiestoffwechsel z. B. Vorstufe für Glycinsynthese. Beteiligt (z. B. Tryptophan) an der Bildung von Vorstufen des NAD (Nicotinsäureamid-Adenin-Dinucleotid) sowie an vielen Stoffwechselprozessen über die Gewebshormone Serotonin und Tryptamin.

Glukose (Traubenzucker) ist ein biologisch wertvoller Nährstofflieferant, zur Familie der Einfachzucker (Monosaccharide) gehörend.

Fütterungsempfehlung:

VeyFo Jecuplex für Brieftauben und Ziervögel:

Besonders im Wettflugsport wird Brieftauben während kurzer Zeit eine außerordentliche Stoffwechselleistung abverlangt. Der Bedarf an den im Jecuplex enthaltenen Stoffen steigt sprunghaft an. Stehen diese nicht ausreichend in gut resorbierbarer Form zur Verfügung, können insbesondere Leberfunktionsstörungen eine bedrohliche Folge sein. So konnte nachgewiesen werden, dass die Ergebnisse – gemessen an der Zahl gewonnener Preise – der gut versorgten Tiere denjenigen nicht optimal versorgter deutlich überlegen sind.

Ähnliches gilt in der Anpaarungs- und Aufzuchtzeit sowie während der Mauser sowohl bei Tauben als auch bei Ziervögeln.

Brieftauben: 10 ml ( siehe Messbecher) je Liter Trinkwasser für 20 Tauben und Tag an 2 Tagen in der Woche. An den Verabreichungstagen sollten die Tiere nur Trinkwasser mit dem darin gelösten Jecuplex erhalten.

Ziervögel: 5 – 10 ml/kg Körpergewicht, bei kachektischen Tieren bzw. Tieren bei welchen eine Leberunterfunktion vermutet werden kann, wird das Produkt meist in Verdünnung (1:3) mit physiologischer Kochsalzlösung oder Ringer-Lösung angewendet, um die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen.

Inhalt:

Flüssigzubereitung (Lösung) mit Glucose (10 %), Calciumgluconat (1,5 %) und Magnesiumsulfat.
Weitere wichtige Zusatzstoffe/1.000 ml: 7.000 mg L-Carnitin, 3.000 mg Nicotinamid, 500 mg L-Lysin, 500 mg DL-Methionin, 500 mg Glycin, 360 mg, Dexpanthenol, 100 mg DL-Valin, 80 mg, L-Leucin, 60 mg DL-Phenylalanin, 50 mg, L-Arginin, 40 mg DL-Isoleucin, 40 mg, L-Threonin, 20 mg L-Histidin, 20 mg DL-Tryptophan sowie die Vitamine B, B2, B6, B12, Kaliumsorbat (E 202), Natriumdiacetat (E 262), Phosphorsäure (E 338) und Vormischung Veyx-Typ „Butafan-Btain 5/3.7 sensoric"
 

 

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