Pferde

Equipur laminal von Vetripharm

  • Art.-Nr.
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Beschreibung

Diät-Ergänzungsfuttermittel für Pferde mit hochwertigen Vitalstoffen für den besonderen Ernährungsbedarf von Hufrehe-Pferden.

EQUIPUR - laminal dient dem Ausgleich bei chronischer Störung der Dickdarmfunktion und ihren Folgeerscheinungen im Hufbeinträger. Eine Störung der Darmflora (Dysbakterie) oder des Zuckerstoffwechsels (Equines metaboles Syndrom) kann besonders bei einer unzureichenden Entgiftung durch die Leber zu Behinderungen in der Lederhautdurchblutung (Hufrehe) und nachfolgend zu Defekten bei der Hufhornbildung (Rehe-Huf) führen. EQUIPUR - laminal ist auf den Ernährungsbedarf dieser Pferde ausgerichtet.

Unter dem Begriff „Hufrehe“ versteht man eine sehr schmerzhafte Entzündung und Durchblutungsstörung der Huflederhaut. Die Ursache hierfür liegt häufig in einer Entgleisungen des Darmstoffwechsels (Fütterungsrehe), wobei es durch die übermäßige Aufnahme von Fruktanen, Kohlehydraten oder strukturarmen Futtermitteln, großen Kraftfuttermengen pro Mahlzeit, unregelmäßigen Fütterungszeiten oder durch eine abrupte Futterumstellung zu einem Absterben der physiologischen Darmflora kommt. Dabei entstehen Giftstoffe (Toxine), welche über die Darmschleimhaut rasch in die Pfortader und von dort in die Leber gelangen. Je nach Funktionsfähigkeit der Leber werden diese hier entweder entgiftet und ausgeschieden oder gelangen - besonders bei einem geschwächten Leberstoffwechsel - über den Blutkreislauf in die Huflederhaut. Dort beginnt die Hufrehe dann mit einer Entzündung der Blutgefäße und einer Störung der Lederhautdurchblutung. Dabei tritt Flüssigkeit aus den Gefäßen und führt zu einer massiven Druckerhöhung im Huf, was die hochgradigen Schmerzen auslöst. Da die Lederhaut die Verbindung des Hufbeins mit der Hornkapsel herstellt (Hufbeinträger), kann ihre Zerstörung zu einem Absinken bzw. Rotieren des Hufbeins führen. Im weiteren Verlauf kommt es dann häufig auch zu einer gestörten Hufhornbildung (Rehe-Huf).

Eine weitere Möglichkeit der Hufreheauslösung besteht vor allem bei übergewichtigen Pferden, die am Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) leiden, durch einen anhaltend hohen Blutzuckerspiegel. Diese Zuckerstoffwechsel-Störung wird in der Regel durch eine zu energie- und stärkereiche Fütterung hervorgerufen und kann u.a. direkt zu Schäden in den Blutgefäßen des Hufs führen.

Probiotika und Prebiotika (MOS) fördern die erwünschte mikrobielle Besiedlung des Dickdarms und führen so zu einer stabilen Darmflora mit starken Abwehrkräften. Diese werden benötigt, damit fruktanhaltige, kohlehydratreiche oder strukturarme Futtermittel, große Kraftfuttermengen pro Mahlzeit, unregelmäßige Fütterungszeiten oder abrupte Futterwechsel nicht gleich zu einer massiven Zerstörung der Darmflora mit einer Freisetzung von Toxinen führen, welche ursächlich für die Entstehung von Hufrehe sind.
Kieselgur kann Toxine im Darm wirkungsvoll binden und der Ausscheidung zuführen.
Apfeltrester und Weizenkleie fördern durch ihren hohen Faseranteil den reibungslosen Ablauf der Verdauungsprozesse.
Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn und Süßholzwurzel beschleunigen die Entgiftung von Toxinen über die Leber.
Ginseng, Zimt, Zink, Mangan und Chrom (aus Bierhefe) fördern die Glukoseverwertung und unterstützen so die Normalisierung des Blutzuckerspiegels.
Antioxidantien wie Vitamin E & C, Selen sowie Omega-3-Fettsäuren aus Leinöl und Procyanide aus Weintraubentrester schützen die Gefäße der Huflederhaut.
Weißdorn, Gingko und Ginseng fördern die Durchblutung in der Huflederhaut.
Silicium, MSM und Vitamin C sorgen für elastische Hufgefäße.
Biotin, Zink, Kupfer und Methionin optimieren die Hornqualität und fördern die bei Rehe-Hufen so entscheidende Neubildung einer belastbaren Hornkapsel.
Leinsamen führt zusammen mit Lecithin zu einer Verbesserung der Energieversorgung des Hufrehe-Pferdes.
Lysin und Sojaproteinkonzentrat fördern den Erhalt der Muskulatur in der Heilungsphase.
Magnesium und Tryptophan reduzieren die Stressanfälligkeit der Hufrehe-Pferde.
Mönchspfeffer hat einen regulierenden Effekt auf die Bildung des Stresshormons Cortisol.


Bei ernährungsbedingten Gesundheits- und Stoffwechselstörungen wie Hufrehe ist eine Anpassung des Futtermanagements und eine Optimierung des Körpergewichtes zwingend erforderlich. Des weiteren kann durch eine Stabilisierung der Darmflora, die Regulierung des Blutzuckerspiegels und die Anregung der Leberentgiftung im Zusammenspiel mit dem Schutz der Huflederhautgefäße und der Unterstützung der Hufhornbildung das Risiko der Hufrehe deutlich reduziert werden.

Zusammensetzung:
Kräutermischung Leber (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Süßholz), Apfeltrester, Weizengrießkleie, Magnesiumfumarat, Weintraubentrester, Hefe extrahiert (MOS), Leinsamen, Ginkgo, Ginseng, Mönchspfeffer, Methylsulfonylmethan (MSM), Sojaproteinkonzentrat, Bierhefe, Leinöl, Weißdorn, Zimt.

Analytische Bestandteile: Rohprotein 18,9 %, Rohfett 9,1%, Rohfaser 10,0 %, Rohasche 15,4 %, Calcium 0,7 %,
Magnesium 0,7 %, Phosphor 0,3 %, Natrium 0,2 %, Schwefel 0,9 %, Omega-3-Fettsäuren 1,5 %

Zusatzstoffe je kg (Liter)
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: 

Vitamin A 500.000 I.E., Vitamin E 20.000 mg, Vitamin B1 300 mg, Vitamin B2 150 mg, Vitamin B6 150 mg,
Vitamin B12 5.000 mcg, Vitamin C 20.000 mg, Biotin 200.000 mcg, Folsäure 500 mg, Nicotinsäure 500 mg, Pantothensäure 500 mg, Betain 5.000 mg, Cholinchlorid 5.000 mg, Inosit 5.000 mg, Kobalt 10 mg, Kupfer 1.200 mg, Mangan 1.000 mg, Zink 10.000 mg, Selen 20 mg, DL-Methionin 15.000 mg, L-Lysin 5.000 mg, L-Tryptophan 5.000 mg, 

Technologische Zusatzstoffe: Lecithin 2.000 mg, Siliciumdioxid 2.500 mg
Verdaulichkeitsförderer:  Saccharomyces cerevisiae 40 x 10E10 KBE

E672 Vitamin A, Vitamin B1 als Thiaminmononitrat, Vitamin B2 als Ribofl avin, Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid, Vitamin C als L-Ascorbinsäure, Biotin als D-(+)-Biotin, Pantothensäure als Calcium-D-Pantothenat, E3 Kobalt-(II)- sulfat Heptahydrat, E4 Kupferaminosäurechelat Hydrat, E5 Manganaminosäurechelat Hydrat, E6 Zinkaminosäurechelat Hydrat, 3b8.12 Selenmethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399 (inaktivierte Selenhefe), 4b1702 Saccharomyces cerevisiae (NCYC Sc 47).

Fütterungshinweis:
Ponys, Kleinpferde (ca. 150 kg): 20 g
Ponys, Kleinpferde (ca. 300 kg): 35 g
Pferde (500 kg):                           50 g
Aufgrund des höheren Gehalts an Spurenelementen die Tagesration nicht mehr als verdoppeln.

Fütterungsdauer:
Um eine optimale Wirkung zu erreichen, sollte die Fütterungsdauer zunächst bis zu 6 Monate betragen. Abhängig vom klinischen Erscheinungsbild kann die Fütterung auch über einen längeren Zeitraum ratsam sein. Es wird empfohlen, vor der Verfütterung oder Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat eines Tierarztes einzuholen.

Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) besteht bei diesem Produkt eine empfohlene Karenzzeit (von der letzten Anwendung des Produktes bis zum Einsatz auf dem Turnier) von 48 h.
 

 

 

 

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